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In Kürze
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Die Umsetzung des schematischen Planwerks der Leitungen des Transportnetzes
der Telekom Austria mittels einer computerunterstützten Lösung
wurde vom TKZ/Abtlg. 24 Linientechnik im Jahr 1995 konzipiert.
Dieses
Konzept wurde von der Firma CTR Hatzenberger & Nowotny OEG
im darauffolgenden Jahr als AutoCAD-Applikation realisiert
und in der Zeit danach weiter entwickelt.
Die
Pflege dieser Applikation liegt jetzt bei DI Christoph Hatzenberger,
CTR Beratung und
Entwicklung.

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Einleitung
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Eine
AutoCAD-Applikation

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Auf
Basis von AutoCAD sollte mittels moderner Entwicklungswerkzeuge
eine digitale Abbildung des Transportnetzes erfolgen, die
sowohl den Zeichner bei der Erstellung der Pläne unterstützt als
auch im Betrieb den Plannutzern die notwendigen Informationen über
Netzzugangsknoten liefert und so auch für Wartung und Instandhaltung
gewinnbringend einsetzbar ist.
Die
gleichzeitig vonstatten gegangene Vernetzung der Telekom
(VTK/Unternehmens LAN) lieferte eine wichtige Basis für die Realisierung
und wurde von Anfang an berücksichtigt. Mit Stand von Februar 2000
wird "Schemaplan" auf über 250 Arbeitsplätzen eingesetzt.

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Funktions-Umfang
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Was,
warum und wie

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Das
Herz der Applikation ist die digitale Abbildung der Struktur
des Transportnetzes der Telekom. Das bedeutet, dass alle Elemente
(Kabel, Muffen, Schaltstellen) zwischen der Vermittlungsstelle und
der Kabelausmündung (KA) netztechnisch richtig abgebildet werden
können. Das geschieht entweder in Form des "gesamt-schematischen"
Planwerks, wie es in großen Teilen Österreichs zum Einsatz kommt,
oder in Form der Längen- und Muffenpläne in Kombination mit den
KV-Bereichsplänen, einer Variante, die vor allem in Ballungszentren
zum Einsatz kommt.
Obwohl
dieser Umstand keinen vordergründigen Zusammenhang zum Arbeiten
mit CAD hat, so bemerkt der Anwender doch, dass die von ihm gezeichneten
Objekte nicht nur grafische Repräsentationen sind, sondern
als Objekte so reagieren, wie das laut Netzstruktur notwendig
ist. Kabel werden zum Beispiel automatisch mit Muffen verbunden
und Kabel, die von einer Schaltstelle höherer Hierarchie zu einer
solchen niedrigerer Hierarchie gezeichnet werden, schlagen bei der
Eingabe ihrer Attribute sofort einen sinnvollen Wert für die Kabelbezeichnung
vor.
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Serie:
Linien-Verfolgung
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Selbstverständlich
wurde bei der Realisierung der Zeichenfunktionen auf die besonderen
Bedürfnisse des schematischen Planwerks Rücksicht genommen.
Dazu zählen der konfigurierbare Winkelfang für die Kabel, die einstellbaren
Mindestabstände der Kabel sowie die automatische Verfolgung bereits
gezeichneter Linien (siehe Abbildung; ein Klick auf's nebenstehende
Bild zeigt's klarer ...) und vieles andere mehr.
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Serie:
Vom Bestand über das Projekt zum Bestand
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Das
schematische Planwerk wird aber auch für die Planung des Netzausbaus
verwendet, daher wurde auch die dafür notwendige Funktionalität
berücksichtigt. Hier ist vor allem die gemeinsame Verwaltung
von Projekt und Bestand in einem Datenbestand im Format von
AutoCAD Zeichnungen zu erwähnen sowie die automatische Übernahme
des realisierten Projektes in den Bestand. (Die nebenstehende Abbildung
führt zu einer Serie von Illustrationen zu diesem Thema.)
Gerade
der letzte Punkt bietet einen enormen Zeitgewinn gegenüber
früheren Arbeitsweisen, da bis jetzt die Planwerke jedes Mal neu
gezeichnet werden mussten.
Basis
für die Einführung der digitalen schematischen Planerstellung waren
aber nicht zuletzt auch der umfangreiche bereits vorhandene digitale
Planbestand im Bereich der Naturbestandspläne und der von der
Telekom eingekaufte Planbestand der DKM (Digitale Katastralmappe
von Österreich).

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Entstehungs-
Geschichte
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| Frühjahr
1995 |
Planung im TKZ/Abtlg. 24 GDV. Es entsteht ein etwa 100 Seiten starkes
Pflichtenheft.

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| Oktober
1995 |
Beauftragung
der CTR Hatzenberger & Nowotny OEG
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April
1996

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Fertigstellung
der Version 1.0 für UNIX, die allerdings nie installiert wird,
da die Entwicklung von AutoCAD auf der einen Seite (Abkündigung der
UNIX-Versionen für nachfolgende Releases) und die strategische Entscheidung
der Telekom in Richtung Windows NT und der vollständigen Vernetzung
der Telekom (VTK) auf der anderen Seite eine Adaptierung erforderlich
machen, die eine Installation nicht als sinnvoll erscheinen lassen.
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| August
1996 |
Fertigstellung
der Version 1.1 für Windows NT.
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| Herbst
1996 |
Ausbildung
der ersten Mitarbeiter der Telekom in AutoCAD und Schemaplan. Schemaplan
kommt auf etwa 30 Arbeitsplätzen österreichweit zum Einsatz.
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| Frühjahr
1997 |
Abschluss
der ersten Installationsphase von Schemaplan 1.1 in allen Bundesländern.
Der Betrieb wird durch die Definition eines hierarchisch aufgebauten
Supports sichergestellt, der in den Dienststellen selbst (first level
support) durch entsprechend ausgebildete Schemaplan Administratoren
beginnt und über das TKZ (second level support) bis hin zu CTR (third
level support) reicht. Dafür wurde mit CTR ein Supportvertrag abgeschlossen,
der eine Antwortzeit von 30 Minuten garantiert.
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| Dezember
1997 |
Bei
einer Konferenz, bei der seitens der Telekom die leitenden
Mitarbeiter der GenDION sowie die mit Schemaplan betrauten Mitarbeiter
der Abteilung 24 des TKZ und seitens CTR die Entwickler teilnehmen,
wird der Startschuss zur Weiterentwicklung gegeben.
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| Sommer
1998 |
Die
flächendeckende Installation von Schemaplan auf etwa 350 Arbeitsplätzen
wird von der PTA geplant und mit den dafür flankierend notwendigen
Schulungsmaßnahmen von CTR begleitet.
In
zwei modernst ausgestatteten Schulungsräumen in Wien und Innsbruck
werden innerhalb von über 90 Schulungswochen mehr als 280 Mitarbeiter
der Telekom in bis zu vier unterschiedlichen Kursen auf den Einsatz
von Schemaplan vorbereitet.
Die
Erfahrungen, die bei der ersten Ausbildungsmaßnahme im Herbst
1996 gesammelt wurden, haben das Schulungskonzept beeinflusst, sodass
gezielt entsprechende Kurse für Zeichner, Planer und Administratoren
angeboten werden können.

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| Herbst
1998 |
Portierung
von Schemaplan auf die AutoCAD Version 14. Freigabe und Installation
der Version 1.14.
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| Sommer
1999 |
Fertigstellung
der Version Schemaplan 1.14e, die Auftragnehmern der Telekom
zur Verfügung gestellt werden soll, damit diese Daten an die Telekom
liefern können. Mit dieser Version sind auch bereits einige Funktionalitäten
realisiert, die für die künftigen Versionen von Schemaplan richtungsweisend
sein werden, bei denen eine Anbindung an Datenbankserver forciert
werden soll.
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| Herbst
1999 |
Bei
einem Kick-Off Meeting wird die Weiterentwicklung von Schemaplan
im Bereich des LWL (Lichtwellenleiter-Netz) konkretisiert;
derzeit wird in mehreren Arbeitsgruppen das Konzept aus Sicht der
Telekom vorbereitet. CTR steht dabei als Berater vom Standpunkt des
EDV-Spezialisten aus zur Verfügung.
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| Jänner
2000 |
Nach
einigen Pausen können die im Sommer 1998 begonnenen Schulungsmaßnahmen
abgeschlossen werden.
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Technische
Ausführungen zur Funktionalität
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Blattschnittfreies
Arbeiten
trotz
Weiterführung der vorhandenen Blattverwaltung
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Bei
der Einführung von Schemaplan wurde darauf geachtet, dass das vorerst
als Zeichenwerkzeug konzipierte Programm primär die vorhandenen
Abläufe unterstützt. Dazu gehörte auch eine Weiterführung der Blattverwaltung
im entsprechenden Blattschnitt.
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Mit
den Mitteln der EDV sollte aber sichergestellt sein, dass beim Zeichnen
blattübergreifend gearbeitet werden kann. Die schematischen
Kabelpläne werden von der Applikation daher exakt im geforderten
Blattschnitt verwaltet und auf den Datenservern vorgehalten, beim
Arbeiten ist es dem Benutzer allerdings freigestellt, so viele Blätter
wie notwendig zu laden und diese am Stück zu bearbeiten.
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Damit
ist einerseits gewährleistet, dass der Zugriff auf ein einzelnes Mappenblatt
das gewohnte vollständige Ergebnis aus der Sicht der Plandarstellung
liefert. Auf der anderen Seite wird durch das Laden von größeren zu
bearbeitenden Gebieten dem Benutzer das Transportnetz in seiner kompletten
Hierarchie objektorientiert zur Verfügung gestellt, wodurch alle
implementierten Funktionen ohne Berücksichtung des Blattschnittes
angewendet werden können. Das
bedeutet eine über Mappenblattränder arbeitende Längenaufrechnung,
die die intelligente Topologie des Netzes nutzt.
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Verwaltung
von Benutzern und Ortsnetzen
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Auf
Basis der bei der Telekom realisierten Vernetzung (VTK) wurde mit
der Version 1.1 eine Benutzerverwaltung realisiert, die nicht
nur den Zugriff auf die Applikation grundsätzlich steuert (die Rechte
dazu werden durch Mitgliedschaft in einer spezielle Gruppe der Domäne
verwaltet), sondern darüber hinaus auf Basis der Applikation eine
Zuordnung von Ortsnetzen (eigentlich Anschlußbereichen) ermöglicht.

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| Graphische
Hilfsmittel - objektorientiertes Arbeiten |
Schemaplan
basiert auf der Realisierung einer datentechnischen Abbildung der
Objekte des Transportnetzes der Telekom auf eine objektorientierte
Datenstruktur.
Diese
ist mit Eigenschaften und Methoden verbunden, die Bedingungen
und Plausibilitäten definieren lassen. So müssen zum Beispiel
Kabel mit sinnvollen Objekten (Muffen, Schaltstellen) miteinander
verbunden werden, und es ist natürlich nicht möglich, mehr Doppeladern
zu beschalten, als physisch im Kabel vorhanden sind.
In
weiterer Folge führt der objektorientierte Ansatz dazu, dass
es möglich ist, direkt bei der Erstellung neuer Einträge einerseits
vorhandene Objekte als Bezug zu verwenden, andererseits neue Einträge
so zu gestalten, dass sich diese an alle (sinnvoll prüfbaren) Regeln
eines funktionierenden Netzes halten.
Als
Beispiele seien hier die Parallelführung von Kabeln in der
selben Trasse sowie der automatische Anschluss (die logische
datentechnische Verknüpfung) eines Kabels mit einer Schaltstelle
oder Muffe erwähnt.

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Planungshilfen

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Digitale
Pläne werden immer mehr zur Selbstverständlichkeit. So existiert
in Österreich die digitale Katastralmappe (DKM) demnächst
flächendeckend, die Telekom selbst verfügt über detaillierte digitale
Naturbestands- und Kabellagepläne und viele weitere Unternehmen
und Gebietskörperschaften bieten ähnliches Planmaterial an.
Schemaplan
stellt daher Funktionen zur Verfügung, die es nicht nur erlauben,
diese Informationen als Hintergrundbild darzustellen, sondern auch
die Übernahme von Elementen unter Berücksichtigung der Darstellungsform
im schematischen Planwerk (Layer, Schriftstil, Textgröße) realisieren.
Für
bekannte Planwerke (DKM, Naturbestand der Telekom) sind diese Vorgänge
weitgehend automatisiert, für Planwerke unbekannter Herkunft
und Rasterbilder so weit wie möglich menügesteuert abrufbar.

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| Datenhaltung |
Da
das Konzept von Schemaplan 1.x eine Verfügbarkeit auf mehreren Betriebssystemen
vorgesehen hat, erfolgt die Datenhaltung vollständig innerhalb
von AutoCAD Zeichnungen im Format ".dwg".
Seit
der Version 1.14e, die ja einen vollständigen Datenaustausch
zwischen der Telekom und dem Auftragnehmer (externe Firmen, die
als Zeichner für die Telekom tätig sind) vorsieht, ist eine Abbildung
dieser Daten in einer Datenbank realisiert; damit ist ein
großer Schritt in Richtung der zukünftigen Arbeitsweise von
Schemaplan, nämlich Client-Server orientiert, getan.

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Weitere
Informationen
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| Wir
bemühen uns ... |
Diese
Seite kann nur einen groben Überblick über Einsatzgebiet,
Stand der Entwicklung und technische Feinheiten geben, dient sie
doch der Information von Interessenten, die sich ein Bild über die
Applikation oder das Entwicklungsteam machen wollen.
Sollten
wir Ihr Interesse geweckt haben, stehen wir von CTR Ihnen gerne
persönlich zu einem Gespräch und einer Demonstration der Applikation
zur Verfügung. Wenden Sie sich bitte an DI
Christoph Hatzenberger.

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